RUKEN AYTAS: "Nur Taten verändern die Welt."
RUKEN AYTAS: "Nur Taten verändern die Welt."  



Aktuelles

Pressemitteilung

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Bremen, den 02.08.2012

 

Brandanschlag soll in der Bürgerschaft debattiert werden

 

Die feige Attacke auf ein von Migranten bewohntes Haus in Woltmershausen, will die SPD-Fraktion nun auf die Tagesordnung der nächsten Bürgerschaftssitzung setzen. „Es geht uns darum, in der Fragestunde genauere Informationen über die Einschätzung der Polizei zu Hintergrund und Ablauf der Tat zu erhalten“, sagt die SPD-Abgeordnete Ruken Aytas.Geklärt werden soll dabei zudem, warum die Polizei-Pressestelle erst auf Nachfrage einer Tageszeitung über den Vorfall berichtete. „Auch in der Innendeputation werden wir uns mit dem Fall auseinandersetzen, denn es bleibt dabei: In Bremen darf es keinerlei Toleranz für derartige Taten geben“, ergänzt der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Sükrü Senkal. Die Polizei war bei dem Vorfall, bei dem vier alkoholisierte Tatverdächtige zunächst ausländerfeindliche Parolen riefen, dann einen brennenden Lappen vor die Haustür einer Familie mit Migrationshintergrund legten und die Scheibe der Eingangstür einschlugen, zwar von vornherein von einem politisch motivierten Hintergrund ausgegangen. Gleichzeitig habe es aber auch Hinweise auf einen Nachbarschaftsstreit zwischen den Tätern und der betroffenen Familie gegeben.

Sükrü Senkal: „Gerade, dass die Tatverdächtigen laut Polizei bislang nicht in der rechtsextremen Szene auffällig waren, erschreckt mich: Es zeigt, dass Rassismus und Ausländerfeindlichkeit nicht nur bei Extremisten, sondern eben auch – wie in diesem Fall  – unter vermeintlich ,ganz normalen' Nachbarn auf fruchtbaren Boden fallen." Ruken Aytas betont daher, wie wichtig es ist, die Werte einer offenen, toleranten Gesellschaft zu verteidigen: „Die betroffene Familie braucht unsere eindeutige Solidarität. Wenn jemand ,Ausländer raus‘ schreit, gilt es einzugreifen – nicht nur für die Polizei. Wir alle müssen uns deutlich gegen Fremdenfeindlichkeit positionieren und deutlich machen, dass auch ein ,Ich habe ja nichts gegen Ausländer, aber ...‘  nicht unwidersprochen bleiben darf.   Denn genau dieser Alltagsrassismus ist der Nährboden für derartige Taten."

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Bremen, den 19.07.2012

Ruken Aytas (SPD): Kinder müssen vor dem Zugverkehr in Hemelingen geschützt werden!

Die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ruken Aytas fordert wirksame Schutzvorrichtungen an der Bahnstrecke im Zentrum Hemelingens. Dort mussten vor einiger Zeit mehrere Kinder durch die Bundespolizei von den Bahngleisen gerettet werden.

 

„Es ist unhaltbar, dass die Stadtgemeinde jetzt lapidar auf die Zuständigkeit der Bahn verweist und die Situation an der Unterführung am Hemelinger Tunnel unverändert gefährlich bleibt", sagte Ruken Aytas bei einer Ortsbesichtigung gemeinsam mit Ortsamtsleiter Ullrich Höft und der Baudeputierten Melanie Kennard (SPD).

 

Zwischen Unterführung und dem Parkplatz an der Moschee führt eine Schneise geradewegs zu den - völlig ungesicherten - Gleisen, wo die Züge mit hoher Geschwindigkeit vorbeidonnern. Da laut Ortsamtsleiter Höft kürzlich die Pflanzen zwischen Parkplatz und Gleisen geschnitten wurden, liegen die Bahnanlagen auch optisch völlig frei. Auch ein provisorischer Zaun sei entfernt worden, so Höft. Dem Augenschein nach wird dieser Zugang bereits als Abkürzung zum nahegelegenen Bahnübergang genutzt - eine lebensgefährliche Angelegenheit.

 

Es handele sich um Anlagen der Deutschen Bahn, Bremen habe keine Ermächtigung, Anordnungen zu treffen, heißt es knapp in einem Bericht der Verwaltung, der in der Sitzung der Baudeputation am heutigen Donnerstag zur Sprache kam. Im übrigen sei das Betreten von Bahnanlagen verboten.

 

Das Bauressort, das von Melanie Kennard zu dem Bericht aufgefordert worden war, zitiert außerdem ein Gerichtsurteil, in dem es heißt, dass auch nicht verlangt werden könne, „Flüsse und Seen durch Zäune abzugrenzen, um zu verhindern,dass spielende Kinder zu Schaden kommen".

 

„Harter Tobak", sind sich die beiden SPD-Politikerinnen einig. Es müsse vielmehr geprüft werden, ob hier eine „besondere Gefährdungssituation" vorliegt, durch die „ausnahmsweise eine Verpflichtung zur Einfriedung von Bahnanlagen" besteht, wie es im Verwaltungsjargon heißt.

 

Ruken Aytas: „Wenn ein Unglück geschehen sollte, werden hinterher alle fragen: Warum war diese Stelle nicht eingezäunt? Ich erwarte von der Stadt, dass sie von der Bahn Schutzmaßnahmen an dieser Stelle einfordert - oder notfalls selbst schnell aktiv wird." Der Parkplatz und die Grünfläche seien schließlich städtisches Gelände.


V.i.S.d.P.: Ruken Aytas

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Bremen, den 15.06.2012

Grundschule Mahndorf bereitet sich auf Offenen Ganztag vor / Abgeordnete Ruken Aytas (SPD) auf Schul-Besuch

Endspurt auf dem Weg zur offenen Ganztagsschule: Die Grundschule Mahndorf bereitet sich darauf vor, im nächsten Schuljahr auch nachmittags Lern- und Freizeitangebote zu machen. 57 Kinder seien für die offene Ganztagsschule angemeldet worden, berichtete Schulleiterin Christiane Lenhard jetzt bei einem Treffen mit der Hemelinger SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Ruken Aytas.

 

Diese informierte sich bei einem Besuch über die aktuelle Situation an der Grundschule an der Mahndorfer Heerstraße. Dort hat sich auch räumlich eine ganze Menge getan - die Schule sei gut aufgestellt für den ganztägigen Betrieb, so Schulleiterin Lenhard. Dank des früheren OS-Gebäudes auf dem Hof habe man Platz genug - wenn es auch klimatechnisch am „Neubau" noch einiges zu verbessern gebe.

 

Nach verschiedenen Sanierungsarbeiten in den vergangenen zwei Jahren werde Lenhard zufolge nun noch ein Speiseraum für die Kinder geschaffen, die künftig in ihrer Schule zu Mittag essen werden.

 

Ein Problemfeld ist noch der schön große, aber nicht mehr zeitgemäß ausgestattete Außenbereich der Schule. Ein großer Kletterturm beispielsweise muss aus Sicherheitsgründen abgebaut werden, da er marode und außerdem einfach zu hoch für Grundschulkinder ist.

 

„Ich habe mich sehr gefreut, dass wir die Grundschule Mahndorf mit 25.000 Euro aus dem Programm ‚Impulse für lebenswerte Städte' unterstützen können, damit der Schulhof interessanter gestaltet werden kann - und natürlich auch sicherer wird", sagte SPD-Politikerin Aytas. Die Bremer Regierungsfraktionen hatten sich kürzlich auf die aktuelle Impulsmittel-Förderliste verständigt.

 

Von dem Geld soll nun ein „Großspielgerät" angeschafft werden, das vielfältige Möglichkeiten zum Spielen und Klettern bietet. Auch eine der beliebten Nestschaukeln soll es in Zukunft geben.

 

Bei ihrem Besuch erfuhr Aytas vom Wunsch der Schulleitung, Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund ins Kollegium zu holen, um Kinder und Eltern in ihrer jeweiligen Situation noch zielgenauer erreichen zu können. Rund ein Drittel der Schülerinnen und Schüler an der Grundschule Mahndorf sprechen Deutsch nicht als Muttersprache.

 

Ein weiteres Thema des Gesprächs war die gute Zusammenarbeit mit der Wilhelm-Olbers-Schule.


V.i.S.d.P.: Ruken Aytas

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Bremen, den 08.05.2012

Hemelinger SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ruken Aytas unterstützt Petition gegen geplantes Giftmüll-Zwischenlager

Die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ruken Aytas unterstützt eine Petition von Hemelinger Bürgern, die das Ziel hat, die Ansiedlung eines Abfallzwischenlagers und einer Behandlungsanlage an der Funkschneise zu verhindern. Dort sollen flüssige und pastöse Abfall- und Gefahrstoffe gelagert und behandelt werden.

 

Ruken Aytas: „Die Menschen in Hemelingen leiden ohnehin schon massiv unter den Belastungen durch Verkehr und industrielle Betriebe. Jetzt hier noch ein Giftmüllzwischenlager zu schaffen - frei nach dem Motto: ‚Die Leute sind es ja gewohnt' - ist zynisch und schlecht für den gesamten Stadtteil."

 

Die SPD-Abgeordnete unterstützt aus diesem Grund die Forderung, den Antrag auf Nutzungsänderung für die Fläche nicht zu genehmigen.

 

„Ein solches Abfall- und Gefahrstofflager an diesem Ort muss auch deswegen verhindert werden, weil die nächsten Wohnhäuser lediglich 50 bis 100 Meter entfernt sind. In einigen hundert Metern befinden sich sogar eine Kita und eine Grundschule. Nicht auszudenken, was bei einem Unfall oder einem Brand auf der geplanten Anlage alles geschehen könnte", so Aytas.

 

In dieser Wochen wird sich auch die Baudeputation mit der Thematik beschäftigen. Für Ruken Aytas steht fest: „Wir wollen kein Zwischenlager in Hemelingen!"


V.i.S.d.P.: Ruken Aytas

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Bremen, den 21.03.2012

Wege ohne Stolperfallen, Wasser zum Spielen: Stiftung Wohnliche Stadt fördert Projekte im Bremer Osten

Über 150.000 Euro frische Fördermittel für die Stadtteile Vahr, Hemelingen und Osterholz: Der Stiftungsrat der Stiftung Wohnliche Stadt hat am Dienstag abend beschlossen, welche Projekte in Bremen und Bremen-Nord in diesem Jahr gefördert werden sollen.

 

Der Osterholzer SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Mustafa Güngör begrüßte die Förderentscheidungen der Stiftung Wohnliche Stadt. In Osterholz fließen die Stiftungsmittel Güngör zufolge in zwei Projekte, die - passend zur kommenden warmen Jahreszeit - mit Wasser zu tun haben.

 

50.000 Euro bekommt die Ganztagsschule Andernacher Straße zur Gestaltung ihres Schulhofes. Dort sollen eine Grundwasserpumpe und eine „Wasserspielanlage" errichtet werden. 2.740 Euro kann die Grundschule Uphuser Straße für den Bau eines Wasserspielplatzes einplanen.

 

„Ich freue mich sehr darüber, dass mehrere Vorhaben im Bremer Osten unterstützt werden, von denen die unterschiedlichsten Generationen etwas haben", sagte Helmut Weigelt, SPD-Bürgerschaftsabgeordneter aus der Vahr. Die Zuschüsse der Stiftung Wohnliche Stadt würden in Zeiten knapper Kassen viele Projekte überhaupt erst möglich machen, ergänzt Weigelts Hemelinger Abgeordneten-Kollegin, Ruken Aytas.

 

So soll etwa der Weg im Grünzug Neue Vahr Südwest am Kraftwerk-Emil-Sommer-Straße erneuert werden. In den 60er Jahren gebaut, ist dieser durch Absackungen, Wurzelschäden und Spalten stark beschädigt; die Sitzplätze sind nur noch eingeschränkt nutzbar. 60.000 Euro Stiftungsmittel fließen in die Sanierung, die auch der Barrierefreiheit der Verbindung zugute kommen soll.

 

40.000 Euro sind für die Umgestaltung eines Teichs in Arbergen eingeplant. Dieser befindet sich südlich der Arberger Heerstraße gegenüber der Gaststätte Grothenn's. Dort hatten vor rund 50 Jahren Bürger und Gartenbauamt einen kleinen Teich in einer Grünanlage angelegt. Inzwischen ist die Tondichtung des Gewässers durchlässig geworden. Nun soll die für den Stadtteil wichtige Grünanlage neu gestaltet werden. Der Teich wird etwas kleiner - aber dafür wieder dicht.



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Bremen, den 09.02.2012

Ruken Aytas (SPD): U-3-Betreuung in Hemelingen schwerpunktmäßig ausbauen!

„Wir brauchen deutlich mehr Krippenplätze für Kleinkinder in Hemelingen. Wir brauchen viel mehr Ganztagesplätze - genau diese werden von vielen Eltern dringend benötigt. Und wenn wir wirklich etwas gegen die soziale Spaltung und für Integration tun wollen, müssen alle an einem Platz interessierten Familien gleich behandelt werden."

 

Mit diesen Worten mischt sich jetzt die Hemelinger SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ruken Aytas in die aktuelle Diskussion über Betreuungsangebote für Unter-3-jährige im Stadteil ein.

 

Wie eine Vertreterin der Sozialbehörde auf der Beiratssitzung erklärt hatte, werde die „Versorgungsquote" im Stadtteil im Sommer 34 Prozent betragen - die Betreuung durch Tagesmütter einberechnet. Zur Zeit liegt diese Quote laut Behörde bei 20 Prozent.

 

Insbesondere Mahndorf und Arbergen seien deutlich unterversorgt, so die Abgeordnete. „Dass dafür kein Geld da sein soll, dürfen wir nicht einfach so hinnehmen."

 

Dass die für 2013 in Bremens Stadtteilen angestrebten 35 Prozent nicht ausreichen, um den tatsächlichen Bedarf zu decken, sei auch im Sozialressort bekannt, sagt Aytas. Zudem würden die angebotenen Teilzeitplätze den zeitlichen Bedürfnissen arbeitender Eltern nur in den seltensten Fällen gerecht.

 

Eltern ohne Arbeit oder Ausbildung blieben bei den Planspielen der Senatorin ohnehin außen vor, kritisiert die SPD-Politikerin. Dabei seien gerade für diese Personengruppe gute Betreuungsangebote wichtig - damit überhaupt wieder Chancen auf einen Job und ein selbstbestimmtes bestehen.

 

Auch für viele Kinder aus Familien, in denen Deutsch nicht die Muttersprache ist, biete die möglichst frühe Betreuung in Kindertagesstätten immense Chancen, betont die Abgeordnete - vor allem im sprachlichen Bereich.

 

„Aus all diesen Gründen sollte die Sozialsenatorin in Stadtteilen wie Hemelingen einen deutlichen Schwerpunkt im Ausbau der Kindertagesbetreuung setzen", so Ruken Aytas.

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V.i.S.d.P.: Ruken Aytas

Bremen, den 09.02.2012

Könecke-Gelände in der Baudeputation: Bausenator entäuscht mit dürren Aussagen zur Zukunft des Areals

Bereits Ende des Jahres wird die Fleisch- und Wurstwarenfabrik Könecke ihren Standort in Hemelingen aufgeben. Was dann mit der fünf Hektar großen Fläche in unmittelbarer Nähe zur Bahnhofsstraße geschehen soll, steht noch in den Sternen.

 

Der baupolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Jürgen Pohlmann, hat aus diesem Grund die Bauverwaltung aufgefordert, sich zur Zukunft des Areals zu äußern - und bei der heutigen Sitzung der Baudeputation eine mehr als unbefriedigende Antwort erhalten.

 

Pohlmann: „Auf gerade einmal einer halben DIN-A-4-Seite äußert sich das Bauressort zu diesem für die Entwicklung Hemelingens äußerst wichtigen Gelände - und stellt in dürren Sätzen vor allem die Probleme dar, die dort städtebaulich existieren würden. Für mich kann diese Antwort wirklich nur ein erster Schritt sein."

 

Er wünsche sich, dass der Bausenator in Sachen Könecke-Gelände städtebaulich einen ähnlichen Elan an den Tag legen würde wie beispielsweise beim neuen Wohnquartier am Klinikum Bremen-Mitte, so Pohlmann weiter.

 

Gerade ein von Verkehr und Gewerbe belasteter Stadtteil wie Hemelingen erfordere intelligente Lösungen. „Einfach eine große Einzelhandelsansiedlung auf das Gelände zu knallen und fertig - das ist garantiert nicht der richtige Weg!"

 

Die örtliche SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ruken Aytas verlangt nun, intensiv mit den Bürgern, Beirat und weiteren Akteuren im Stadtteil die Zukunft der Könecke-Brache zu diskutieren. Aytas: „Das ist ein wichtiges Thema für viele Menschen im Stadtteil. Und gerade, weil die Rahmenbedingungen für die zukünftige Nutzung des Geländes kompliziert sind, sollte der Bausenator hier auf eine starke Bürgerbeteiligung setzen."

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Bremen, den 08.12.2011

Finanzierung der neuen Umsteige-Anlage am Mahndorfer Bahnhof ist gesichert

Umsteigen leicht gemacht: Mahndorf bekommt einen modernen Verknüpfungspunkt für Bahn, Bus, Straßenbahn und Verkehrsteilnehmer, die zu Fuß, per Rad oder im eigenen Auto unterwegs sind. Am heutigen Donnerstag hat die Baudeputation die Finanzierung der geplanten Umsteige- und Park & Ride-Anlage „Süd" am Bahnhof Mahndorf beschlossen.

 

„Wenn wir wollen, dass mehr Menschen öffentliche Verkehrsmittel nutzen, brauchen wir gut gestaltete Knotenpunkte, die es einem leicht machen, ohne viel Rennerei von einem Verkehrsmittel zum anderen zu wechseln", sagte der baupolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Jürgen Pohlmann.

 

Auch die örtliche Bürgerschaftsabgeordnete Ruken Aytas begrüßte den Beschluss der Baudeputation, der den Weg für das 2,8-Millionen-Projekt freimacht. Das Bauvorhaben, dem auch der Beirat Hemelingen einstimmig zugestimmt hat, bedeute eine wichtige Aufwertung für den Stadtteil, so Aytas.

 

„Erst der Neubau der Umsteige- und P&R-Anlage macht die Verlängerung der Straßenbahnlinie 1 zu einer runden Sache", sagte die Abgeordnete. Dadurch werde der gesamte Bereich rund um den Bahnhof Mahndorf attraktiver. Verkehrsexperten rechnen mit rund 1.600 „Umsteigevorgängen" täglich.

 

Und das ist geplant: Der Einmündungsbereich der Mahndorfer Heerstraße in die Straße Bahnhof Mahndorf soll ausgebaut werden. Über diesen Knotenpunkt wird zukünftig der gesamte öffentliche Verkehr zur Umsteigeanlage am Bahnhof geleitet. Zur Umsteige- und P&R-Anlage gelangt man dann über die Straße Bahnhof Mahndorf und die Zufahrt der Freiwilligen Feuerwehr, die ebenfalls neu gestaltet wird.

 

Für „Umsteiger" mit eigenem Auto oder Fahrrad werden rund 140 Pkw- und 50 Fahrrad-Stellplätze geschaffen. Für Taxen sind fünf Plätze eingeplant.

 

Die Anlage soll über einen zusätzlichen Geh- und Radweg an die Mahndorfer Heerstraße angeschlossen werden. Dort soll eine neue Mittelinsel behilflich sein, die Straße zu überqueren. Der Knotenpunkt Heerstraße/Mahndorfer Bahnhof soll im Zuge des Umbaus eine Signalanlage bekommen.

 

Spezielle Leitelemente am Boden sollen überdies dafür sorgen, dass die die Umsteige- und P&R-Anlage zum Beispiel auch von sehbehinderten Menschen sicher und barrierefrei genutzt werden kann.

 

Eine Schutzwand soll die Besucherinnen und Besucher des Bürgerhauses von Verkehrslärm abschirmen.

 

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2012 beginnen.

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Bremen, den 08.12.2011

Ruken Aytas (SPD) begrüßt Weiterführung des Modellprojekts „Aufsuchende Altenarbeit – Hausbesuche bei älteren Menschen“

Die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete und Sozialdeputierte Ruken Aytas begrüßt den aktuellen Beschluss, das Modellprojekt „Aufsuchende Altenarbeit - Hausbesuche bei älteren Menschen" in Hemelingen und Obervieland mit rund 100.000 Euro ein weiteres Jahr zu finanzieren.

 

„Dieses erfolgreiche Projekt, das auch vom Zentrum für Pflegeforschung an der Hochschule Bremen positiv bewertet wird, braucht Kontinuität. Ich freue mich, dass die Arbeit in den beiden Stadtteilen jetzt durch Mittel aus dem Haushalt des Sozialressorts für 2012 abgesichert wird", so Ruken Aytas nach der Sitzung der Sozialdeputation am Donnerstag.

 

Ziel des Modellversuchs ist es, ältere Menschen zu erreichen, die sozial isoliert leben, aus eigener Kraft nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können und Unterstützung benötigen. Durch verschiedene Formen der Ansprache sollen diesen Menschen Beratungs- und Hilfsangebote im sozialen Umfeld nahegebracht werden.

 

In Hemelingen hat sich dafür ein Verbund von drei Trägern unter dem Dach des Freundeskreis Haus der Familie e.V. als gemeinsamer Projektträger gebildet. In Obervieland wird das Projekt vom dortigen Dienstleistungszentrum in der Trägerschaft der Gesellschaft für Paritätische Dienste durchgeführt.

 

Ruken Aytas: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass die ‚Aufsuchende Altenarbeit' mittelfristig den Status des Modellprojekts verlässt und als erfolgreiches Konzept auch in anderen Stadtteilen eingeführt wird. Wichtig ist, dass wir in Zukunft eine Finanzierung finden, die über den Zeithorizont des jeweiligen Folgejahres hinausweist."

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V.i.S.d.P.: Ruken Aytas

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Bremen, den 04.11.2011

15.000 Euro Impulsmittel für Kinder und Jugendliche im Bremer Osten

Über 15.000 Euro Impulsmittel für Kinder und Jugendliche in Hemelingen, der Vahr und in Osterholz: Nach den Herbstferien wird der Haushalts- und Finanzausschuss erneut Mittel aus dem Programm „Impulse für lebenswerte Städte" freigeben. Die Regierungsfraktionen haben sich bereits auf die Vorhaben geeinigt, die mit dem Geld gefördert werden sollen.

 

In Hemelingen wird der Verein Kinderhäuser! e. V. mit rund 6.300 Euro unterstützt. Mit diesem Geld und weiteren Mitteln soll am Standort Dölvestraße das Außengelände neu gestaltet werden. Hintergrund: An der Dölvestraße werden zusätzliche Räume für U3-Gruppen genutzt. Für die Kleinkinder berge das dortige Außengelände jedoch noch zu viele Sturzrisiken, heißt es von Seiten der Einrichtung.

 

Die Oberschule an der Julius-Brecht-Allee in der Vahr bekommt 2.300 Euro aus dem Impulsmittel-Topf. Dieses Geld fließt in den Umbau und die Ausstattung der Probebühne für das Schultheater.

 

Treppenhäuser können eine öde Angelegenheit sein - in der Albert-Einstein-Schule in Osterholz ist das ganz anders: Dort haben die Schülerinnen und Schüler schon einige Erfahrung damit, diese Bereiche bunt und phantasievoll zu gestalten. Nun soll dem örtlichen SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Mustafa Güngör zufolge ein weiteres Treppenhaus verschönert werden (3.800 Euro Fördermittel).

 

Weitere 3.300 Euro werden ebenfalls in Osterholz investiert: Damit soll der Sportplatz an der Schule Osterholz, der vom ASC Bremen Firebirds genutzt wird, saniert werden. Dieser habe während seiner Zwischennutzung als Schulhof arg gelitten.

 

„Wir können mit den Impulsmitteln wieder Projekte unterstützen, die das Leben von Kindern und Jugendlichen in unserer Stadt vielfältiger und interessanter machen", sagte die Hemelinger SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ruken Aytas. „Die Unterstützung des Elternvereins ‚Kinderhäuser! e.V.', der in unserem Stadtteil einen wichtigen Beitrag zur Versorgung mit U3-Plätzen leistet, freut mich besonders, da ohne diese Mittel dort der Ausbau des Angebotes für Unter-3-jährige nicht möglich wäre", so Aytas.

 

Die „Impulse für lebenswerte Städte" gehen auf eine SPD-Initiative aus dem Jahr 2001 zurück. Mit dem Programm werden aus Haushaltsmitteln des Landes Bremen soziale Vorhaben gefördert, die die Lebenssituation von Kindern, Jugendlichen und Familien verbessern helfen.

 

„Gerade die Jüngeren brauchen attraktive Orte, um sich auszuprobieren, um zu spielen und sich zu treffen - und die Impulsmittel tragen entscheidend dazu bei, Vorhaben zu verwirklichen, die sonst vielleicht aus finanziellen Gründen gescheitert wären", so Mustafa Güngör.



Ruken Aytas